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Softwarepraktikum WS 2000
Lokale Normierung von Histogrammen in
Volumendatensätzen
Carsten Neumann
Medizinische Aufnahmegeräte, wie CT und MR, liefern Daten
mit 12-bit Information. Häufig können aber die
Graphikkarten nur 8-bit darstellen. Aus diesem Grund werden die
12-bit Intensitätswerte auf 8-bit runterskaliert. Dies
führt zu einem unerwüschten Informationsverlust. Eine
Segmentierung über Transferfunktion wird somit
erschwert.
Eine Möglichkeit zur Kontrastverstärkung ist die
Normierung der Intensitätswerte in lokalen Bereichen. Dazu
werden werden nicht alle Intenistäswerte direkt auf 8-bit
gemappt, sondern zuerst in lokale Bereiche (kleine Subvolumina)
aufgeteilt. Diese werden dann auf 8-bit gemappt.

In diesem Softwarepraktikum sollte der obige Ansatz für
eine unterschiedliche Anzahl von Subvoluminas implementiert
werden. Dazu ist ein Programm entstanden, mit dem das gesamte
Datenvolumen in eine beliebige Zahl von Teilvolumen zerlegt
werden kann, für die anhand einstellbarer Parameter dann
jeweils eine lokale Umrechnungstabelle errechnet wird. Mit
dieser Tabelle werden dann die Intensitätswerte des
Ausgangsbildes auf die 256 Ausgabewerte abgebildet. Zur
Beurteilung des Ergebnisses lassen sich Schnittebenen durch
Eingangs- und Zielbild vergleichend nebeneinander
darstellen.
Als problematisch bei diesem Verfahren erwiesen sich die
harten Grenzflächen zwischen den Subvolumina, die dadurch
entstehen, daß benachbarte ähnliche Pixel durch die
unterschiedlichen Umrechnungstabellen auf völlig andere
Werte abgebildet werden können.
Dokumentation als pdf-Datei [623 kB].
Ausführbares Progamm LOCALHIST [177 kB], lauffähig auf
Linux-PCs.
Autor: neumancn@rupert.informatik.uni-stuttgart.de
Betreuung: Sabine.Iserhardt-Bauer@informatik.uni-stuttgart.de
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