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VIS / Abteilung Intelligente Systeme |
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Workshop "Intelligente Methoden in der Medizin" |
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Workshop "Intelligente Methoden in der Medizin"
Moderne Ansätze der Informatik für die biomedizinische Forschung
am 02.10.2009 im Rahmen der INFORMATIK 2009
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Im Bereich der medizinischen Forschung sind in den letzten Jahren die Datenmengen und die Komplexität der
Fragestellungen kontinuierlich gestiegen. Microarrays, bildgebende Verfahren, aber auch umfangreiche
Patientendatenbanken mit Langzeit Follow-Up eröffnen Möglichkeiten, die vor einigen Jahren noch undenkbar
gewesen wären. Mit den Daten wachsen nun auch die Anforderungen an die Informatik und die Mathematik.
Waren früher noch Programmier- und Statistikgrundkenntnisse ausreichend so wird es heute immer wichtiger,
Experten aus allen beteiligten Teilgebieten einzubinden.
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| Freitag 02.10.2009 (Raum AM4 -- Campusplan) |
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| 11:00-11:05 | Begrüßung |
| 11:05-11:25 | A Knowledge-Based System for the Specification of Variables in Clinical Trials
Matthias Löbe, Barbara Strotmann, Kai-Uwe Hoop und Roland Mücke
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| 11:25-11:45 | Intelligente Methoden in der Medizin
Hiltrud Brauch
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| 11:45-12:05 | An expert medical system for high-throughput collection and analysis of clinical data
David Zakim
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| 12:05-12:25 | Ein Expertensystem verbessert die Qualität der medizinischen Praxis.
Mark Dominik Alscher
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Mittagspause
| 14:00-14:20 | Interaktive statistische Auswertung zur explorativen Thesengenerierung beim Mammakarzinom
Jürgen Dippon
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| 14:20-14:40 | Medizinischer Erkenntnisgewinn aus vernetzten Datenbanken
Peter Fritz,Jürgen Dippon, A Kleinhans, G Friedel, D Zakim, G Ott, N Braun, P Thon, S Winter, W Brinkmann and D Alscher
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| 14:40-15:00 | Moderne statistische Verfahren zur Analyse hochdimensionaler biomedizinischer Daten
Stefan Winter
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Der Workshop soll Experten der drei Kerngebiete Medizin/Molekularbiologie, Mathematik und Informatik an
einen Tisch bringen und zur interdisziplinären Diskussion anregen. Ziel dabei ist es Einblicke in
den Einsatz moderner Informationstechnologien im Bereich der biomedizinischen Forschung zu bieten. Interesante Themengebiete für den Workshop sind zum
Beispiel die Folgenden:
- Datenerfassung:
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Fortschritte im Bereich der Datenerfassung finden nicht nur im Rahmen von
Microarray-Experimenten oder modernen Verfahren zu Signalerfassung statt, auch mit Hilfe von
Wissensrepräsentationstechniken lässt sich die Datenqualität und -vollständigkeit verbessern.
- Datenhaltung:
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Loinc enthält zum Beispiel
über 50.000 Einträge die jedoch im individuellen Erkrankungsfall fast ausschließlich leer sind. Die
Dünnbesetztheit medizinischer Daten ist schon seit langem ein Thema im Bereich Data Mining, jedoch
wurde bisher noch keine befriedigende Lösung zu diesem Thema gefunden.
- Datenauswertung:
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Ausgefeilte statistische Verfahren und Data Mining Methoden werden auf Grund
der zunehmenden Datenmengen und der immer stärker zunehmenden Komplexität der Medizin immer wichtiger:
Ließen sich die Patientendaten eines Arztes oder einer
Klinik noch mit gängier Software und klassischen Methoden analysieren und auswerten, so ist dies bei
Daten aus überregionalen Registern nicht mehr möglich und der Einsatz moderner Methoden der Informatik
werden unumgänglich.
- Datenpräsentation:
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Mit der Zunahme der Daten und der daraus gewonnenen Informationen bekommt
auch deren Präsentation einen ganz neuen Stellenwert. Moderne Ansätze aus den Bereichen Visualisierung
und Mustererkennung, zusammengefasst unter Visual Analytics helfen Mediziniern den "Uberblick trotz zunehmender
Informationsflut zu behalten.
Um dem Workshop thematisch einen Rahmen zu geben, haben wir zu jedem der drei Gebiete Molekularbiologie/Medizin,
Mathematik und Informatik einen Experten eingeladen, der aus eigener Erfahrung den Einsatz moderner
informationstechnologischer Maßnahmen im Bereich medizinischer Forschung beschreibt und motiviert:
- Prof. Dr. Dominik Alscher Bedeutung von Biomedizinischem Data Mining in Tumordatenbanken für Klinik und Forschung
- PD. Dr. Jürgen Dippon Interaktive statistische Auswertungen zur explorativen Thesengenerierung beim Mammakarzinom
- Prof. David Zakim Knowledge based acquisition of clinical data in medical history-taking
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Themen für weitere Vorträge wären: Verwaltung, Integration und Visualisierung biomedizinischer Daten,
Bild- und Signalverarbeitung, Mustererkennung, Machinelle Lernverfahren, Statistische Verfahren, Methodenvergleiche,
Wissensrepräsentation, Visualisierung und freie Themen.
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Addressatenkreis
Der Workshop soll in erster Linie Informatikern und Bio- oder Medizininformatikern ein Forum geben um Meinungen untereinander
aber auch mit anwesenden Medizinern und Mathematikern auszutauschen. Das erklärte Ziel des Workshops ist die Kommunikation
von Experten verschiedener Fachbereiche zu ermöglichen. Daher ist die Auswahl der Vorträge so angelegt, dass auch fachfremden
Tagungsteilnehmern die Möglichkeit haben Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der Informatik im Bereich medizinischer
Forschung zu erlangen.
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Einreichung & Veröffentlichung
Beiträge werden bis zum 26.04.2009 angenommen. Die Einreichung erfolgt über die zentrale Konferenzverwaltung
der Jahrestagung der GI. Ihre Länge darf maximal 6 Seiten nicht überschreiten.
Von mindestens einem der Autoren wird die Bereitschaft erwartet, sich zur Tagung anzumelden und den Beitrag in
Form eines Vortrags vorzustellen.
Die angenommen Workshopbeiträge werden in einem gemeinsamen
Tagungsband der GI-Reihe "Lecture Notes in Informatics (LNI)" erscheinen
und müssen im LNI-Format erstellt werden.
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Weitere Information und allgemeine Hinweise zum Einreichen von Beiträgen finden Sie
hier.
Näherer Informationen zu den Lecture Notes in Informatics (LNI) finden Sie unter
LNI.
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Organisation
Sebastian Klenk und Peter Fritz
Tel: +49 (0)711 7816-241
E-mail: sebastian.klenk@vis.uni-stuttgart.de
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Programmkomitee
- Prof. Gunther Heidemann (Uni Stuttgart)
- Prof. Dominik Alscher (RBK)
- Prof. David Zakim (IDM)
- PD. Dr. Jürgen Dippon (Uni Stuttgart)
- Dr. Peter Fritz (IDM)
- Dr. Kurt Fellenberg (TU München)
- Michael Kleen (EBI)
- Sebastian Klenk (Uni Stuttgart)
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